Alstereisvergnügen 2012
Am Wochenende vom 10. Bis 12. Februar 2012 wurde erstmals nach 1997 wieder das Betreten der gefrorenen Außenalster für Besucher freigegeben.
Aufgrund der sehr hohen Besucherzahlen und den zu erwartenden Hilfeleistungseinsätzen wurden für diese Einsatzlage neben dem Rettungsdienst, einer technischen Einsatzleitung, Logistik sowie diversen Führungskräften jeweils drei Freiwillige Feuerwehren im Schichtbetrieb zur Personenrettung eingeplant.
Die FF Fuhlsbüttel war daher ebenfalls mit einer Gruppe sowie dem Eisschlitten + Schlauchbot und einer sogenannten Schleifkorbtrage am Sonntag auf dem Eis. Da sich im Laufe des Vormittags die Einsatzzahlen häuften, wurden zwei weitere Feuerwehren nachalarmiert, so daß an diesem Sonntag fünf Freiwillige Feuerwehren vor Ort die Personenrettung und Zuführung zu den Hilfs- und Meldestellen übernahmen.
In nur fünf Stunden übernahm die FF Fuhlsbüttel insgesamt acht Einsätze und beförderten die Personen zu dem nächstgelegenen Rettungsdienst. Bei drei Personen stellte sich der Zustand kritisch dar, da diese durch Kopfverletzungen nicht mehr ansprechbar waren und eine schnellstmögliche, ärztliche Versorgung notwendig war. Spektakulär wurde es, als wir zur Mitte der zugefrorenen Alster gerufen wurden, da sich dort - ebenfalls nach einem Sturz - ein bewustloser Bürger befand, der zum Glück bereits von einem Passanten fachlich sehr gut versorgt wurde . Als wir uns der Einsatzstelle näherten, war bereits der Rettungshubschrauber Chistoph Hansa im Landeanflug und setzte einen Notarzt sowie seinen Assistenten direkt auf dem Eis ab. Nach ersten ärztlichen Maßnahmen wurde der Patient mittels des Eisschlittens dann an das Ufer zum Weitertransport ins Krankenhaus gebracht.
Der Ablauf dieses Einsatzes war wirklich eindrucksvoll und zeigte allen anwesenden , die diesen Einsatz beobachteten, wie gut die Rettungskette bei der Feuerwehr Hamburg organisiert ist.
Insgesamt war dieser Tag aufgrund der Seltenheit des Alstereisvergnügens ein spannendes Erlebnis für die FF Fuhlsbüttel und wir hoffen, dass es in den nächsten Jahren noch häufiger zu diesem Event kommen wird.